Warum dein Hund nicht frech, sondern unterfordert ist
Was Langeweile mit deinem Hund macht – und wie du’s vermeidest
von Joana Mitrich
schlaudog Redakteurin
Veröffentlicht: 11.07.25
Neulich hat mir eine Freundin erzählt, dass ihr Hund plötzlich angefangen hat, ihre Schuhe zu zerbeißen. Nicht nur einmal – regelmäßig. Erst dachte sie, er sei „frech“ oder würde protestieren, weil sie weniger Zeit hatte.
Aber die Wahrheit ist: Ihr Hund war einfach unterfordert.
Der Hilfe-Ruf nach geistiger Beschäftigung
Viele Hunde zeigen Verhaltensweisen wie Bellen, Zerstören oder Anhänglichkeit – und wir denken oft, es sei Erziehungssache. Aber was sie eigentlich brauchen, ist mentale Beschäftigung.
Hunde sind klüger, als wir oft glauben. Sie wollen denken, schnüffeln, suchen, lösen – genauso wie wir gerne Rätsel knacken oder Sudoku spielen. Wenn sie das nicht dürfen, suchen sie sich eigene Aufgaben – und die gefallen uns selten.
Die Lösung ist denkbar einfach
Zum Glück braucht es keine riesigen Veränderungen. Schon 5–10 Minuten pro Tag mit einfachen Denkspielen können den Unterschied machen. Denn sie befriedigen den natürlichen Schnüffel- und Suchtrieb und lasten den Hund auf diese Weise mental aus.
Reichlich Inspiration, wie man diese Denkspiele mit einfachen Haushaltsgegenständen selber machen kann, bietet die schlaudog Spielesammlung. Sie eignet sich für